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Fastenangebote

mit den Orden

 

Am 18. Februar 2026 beginnt mit dem Aschermittwoch die 40-tägige Fastenzeit. Fasten ist dann wieder in aller Munde. Das Medienbüro der Österreichischen Ordensgemeinschaften hat mit Kräuterpfarrer Benedikt Felsinger aus dem Chorherrenstift Geras über die vielen Facetten des Fastens für Leib und Seele gesprochen und verschiedene Fasten- und Meditationsangebote der Ordensgemeinschaften gesammelt.

 

Kräuterpfarrer Benedikt Felsinger ist Prämonstratenser-Chorherr im niederösterreichischen Stift Geras. Seit dem Tod seines Mentors Kräuterpfarrer Hermann-Josef Weidinger zählt er zu den bekanntesten Vertretern der traditionellen Kräuter- und Naturheilkunde im deutschsprachigen Raum. In Vorträgen, Seminaren, Büchern und einer täglichen Kolumne in der auflagenstarken „Kronen Zeitung“ vermittelt er in verständlicher Form sein Wissen über Heilpflanzen und deren Bedeutung für Leib und Seele. Was lag also näher, als den Ordensmann mit seinem ganzheitlichen, naturverbundenen Gesundheitsverständnis zum Thema Fasten zu befragen?

 

Fasten mit Leib und Seele
Fasten ist für Benedikt Felsinger mehr als der Verzicht auf Essen oder lieb gewordene Gewohnheiten. Im christlichen Sinn ist es eine bewusste Zeit der Vorbereitung – etwa auf Weihnachten oder Ostern – und eine Einladung, das Leben neu auszurichten. Fasten bedeute ein „Loslassen“, das den Blick klärt und Raum für das Wesentliche schafft. Dadurch könne man das Einfache, das Ursprüngliche und das durch die Schöpfung von Gott Gegebene neu erkennen, meint Herr Benedikt, und führt als Beispiel die Vielzahl an Kräutern an, die die Natur für uns Menschen bereithält.

 

Diese Zeiten der Reduktion tun aber nicht nur der Seele gut, sondern auch dem Körper. Wer weniger isst und trinkt, schickt – wie der Kräuterpfarrer augenzwinkernd sagt – „Magen und Darm einmal auf Urlaub“. Genau hier können Heilkräuter ihre Wirkung besonders gut entfalten.

 

Die Kraft der Kräuter
Kräuter wie Löwenzahn, Birkenblätter oder Heidekraut verdienen nach Ansicht des Kräuterpfarrers wieder mehr Aufmerksamkeit: „Löwenzahn unterstützt mit seinen Bitterstoffen den Stoffwechsel, Birkenblätter regen die Nierentätigkeit an, Heidekraut wirkt ausgleichend auf die Nerven.“ Außerdem empfiehlt er Melisse und Malvenblüten, um den Verdauungstrakt zu stärken, sowie Salbei und Fenchel, die nicht nur Magen und Darm fördern, sondern auch den Willen zur Mäßigung.

 

„Fasten heißt also nicht Verzicht um jeden Preis, sondern bewusste Entlastung. Die Kraft der Kräuter kann diesen Weg unterstützen – ein guter Grund, in der Fastenzeit wieder regelmäßig Tee zu trinken“, empfiehlt der Prämonstratenser-Chorherr. Dadurch würden Körper und Sinne gestärkt und auch „die Augen des Herzens aufmerksamer gemacht“.

 

Tipp vom Kräuterpfarrer
Auf einen besonderen Tipp für die Fastenzeit angesprochen, empfiehlt Benedikt Felsinger dieses Kräutertee-Rezept:

  • Birkenblätter, Löwenzahn, Melisse, Salbei, Malvenblüten, blühende Triebspitzen des Heidekrauts und etwas Fenchel mischen.
  • 2 Teelöffel mit ¼ Liter kochendem Wasser übergießen, 15 Minuten zugedeckt ziehen lassen.
  • 2–3 Tassen täglich unterstützen die Entlastung des Körpers und fördern die innere Klarheit.

Fastenangebote der Ordensgemeinschaften 2026
Auch 2026 bieten viele Ordenshäuser in Österreich wieder Fasten- und Erholungswochen an. Dabei steht nicht nur das körperliche Fasten im Mittelpunkt – zum Teil kann man auch an den Chorgebeten teilnehmen und spirituelle Impulse erhalten. Hier eine kurze Zusammenfassung verschiedener Angebote.

 

Hier eine Übersicht der Fastenangebote

 

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