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Dr. Gerhard Reitzinger, Diözesandirektor für die Diözese St. Pölten

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Aus der Diözese St. Pölten

P. Pius Maurer neuer Abt

Abtwahl im Stift Lilienfeld

Der bisherige Prior des niederösterreichischen Zisterzienserstifts folgt auf Matthäus Nimmervoll, der aus gesundheitlichen Gründen zurückgetreten ist.

 

Abtwahl

Der neue Abt des niederösterreichischen Zisterzienserstiftes Lilienfeld heißt Pius Maurer. Die Mönche des Stifts wählten den bisherigen Prior am 16. Mai zum neuen Abt. Die Wahl fand unter dem Vorsitz von Abtpräses Maximilian Heim (aus dem Stift Heiligenkreuz) statt. Sie war notwendig geworden, weil der bisherige Abt Matthäus Nimmervoll – wie bereits vor längerer Zeit angekündigt – mit 15. Mai zurückgetreten ist. Die Abtbenediktion ist für den 28. Juli 2019 geplant, wie das Stift mitteilte.
 

P. Pius Mauerer neuer Abt

Pius Maurer wurde 1971 in Eggenburg geboren. Er wuchs in Unterdürnbach (Weinviertel) auf und maturierte am Aufbaugymnasium Hollabrunn. 1989 trat er in das Zisterzienserstift Lilienfeld ein, wo er am 1990 die Profess ablegte. Maurer absolvierte sein Philosophie- und Theologiestudium in Heiligenkreuz, Jerusalem und Rom. 1996 empfing er im Wiener Stephansdom die Priesterweihe. Von 1998 bis 2012 war er Stiftskaplan in Lilienfeld, seit 1998 Novizenmeister und seit 2012 auch Pfarrer von Lilienfeld. Seit 2005 ist bzw. war er zudem Prior des Stiftes Lilienfeld und Hochschulprofessor für Liturgiewissenschaft an der Philosophisch-Theologischen Hochschule St. Pölten. Als Ordenshistoriker veröffentlichte er mehrmals Biografien über bedeutende Persönlichkeiten des Zisterzienserordens.

Wechselvolle Geschichte
Das Stift Lilienfeld wurde im Jahr 1202 von Babenberger-Herzog Leopold VI. "zur Ehre Gottes und zur Ehre der heiligen und glorreichen Gottesgebärerin Maria" gestiftet. Mönche aus dem Zisterzienserkloster Heiligenkreuz besiedelten die Neugründung. Im 17. und 18. Jahrhundert entstanden mehrere barocke Zubauten zum mittelalterlichen Klosterkomplex. Kaiser Josef II. hob 1789 das Stift Lilienfeld auf. Doch bereits 1790 wurde die Abtei durch Kaiser Leopold II. wiedererrichtet.

Während der nationalsozialistischen Herrschaft mussten die Patres ihren Wohntrakt verlassen und der NSDAP zur Verfügung stellen. In den letzten Kriegstagen von 1945 erlitt das Stift schwere Schäden. 1976 verlieh Papst Paul VI. der Stiftskirche Lilienfeld den Titel einer Basilika minor. Herzog Leopold VI. ist in der Stiftsbasilika Lilienfeld bestattet.

 

Aufgabe Pfarrseelsorge
Heute ist die Pfarrseelsorge einer der wichtigsten Aufgabenbereiche für die Patres. Der Großteil der rund 20 Mönche lebt nicht im Kloster, sondern in einer dem Stift inkorporierten Pfarren. Zum Stift Lilienfeld gehören Pfarren in der Diözese St. Pölten (Annaberg, Eschenau, Josefsberg, Kaumberg, Lehenrotte, Lilienfeld, Loiwein, Mitterbach, Obermeisling, Ramsau, Stratzing, Traisen, Türnitz, Wilhelmsburg), in der Erzdiözese Wien (Radlbrunn, Retzbach, Unterdürnbach, Unterretzbach) und in der Diözese Eisenstadt (Klostermarienberg).

Das Stift Lilienfeld beschäftigt rund 60 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zur Pflege des religiösen, kulturellen und wirtschaftlichen Erbes. Zum Stift gehört ein ausgedehnter Forstbesitz, dessen Erträge zur Erhaltung der Stiftsgebäude und der zahlreichen Kirchen und Pfarrhöfe der Stiftspfarren sowie zur Entlohnung der Mitarbeiter verwendet werden. (Infos: www.cisto.at/stift)

Quelle. Kathpress

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